Mostobstpreise besser als ihr Ruf
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Im NABU-Bundesfachausschuss Streuobst ist zwar bekannt, dass es in vielen Regionen Deutschlands zu Beginn der Kampagne 2016 Auszahlungspreise zwischen 4 und 6 Euro/dt gab, in manchen Regionen wurden jedoch auch schon zu Beginn 8 Euro/dt ausgezahlt. Diese stiegen bis Ende Oktober/Anfang November meist auf 8 bis 11 Euro/dt, vereinzelt darüber.
Unabhängig davon gilt dies nicht für Bio- Streuobst. Dort erhöhten beispielsweise die vier Keltereien im BUND-NABU-Oberschwaben- Projekt bei immerhin 300000 Liter ihren Auszahlungspreis von 17,90 Euro/dt auf künftig 24 Euro/dt. Die Firma Ensinger in Vaihingen zahlt bei einer deutlich gestiegenen Annahme von bisher knapp 80 t auf nun knapp 140 t einen garantierten Preis von 20 Euro/dt für konventionelle Ware mit NABU-Qualitätszeichen. Die Kelterei van Nahmen in Nordrhein- Westfalen, vom Fass in Ravensburg, die Manufaktur Jörg Geiger in Schlat, zahlreiche Spezialitäten-Brennereien in verschiedenen Bundesländern bezahlten wie jedes Jahr sorten- und zeitabhängig Preise in der Größenordnung von 16 - über 25 Euro/dt. Dies sind einige Beispiel für die Streuobst-Aufpreisvermarktung und die Bio-Streuobstvermarktung, mit deren Produkten nach Schätzungen des NABUBFA Streuobst bundesweit inzwischen jährlich weit über 50 Mio. Euro Umsatz getätigt werden.
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