Geben Sie einen Suchbegriff ein
oder nutzen Sie einen Webcode aus dem Magazin.

Geben Sie einen Begriff oder Webcode ein und klicken Sie auf Suchen.
Korrekturen am Gesamtbild

Mostobstpreise besser als ihr Ruf

In der „Kleinbrennerei“-Ausgabe 2/2017 bezog sich eine Pressemeldung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) auf die geltenden Mostobstpreise und bezifferte diese mit 5 EUR/dt. Ein Schreiben des NABU differenziert diese Aussage:
Veröffentlicht am
/ Artikel kommentieren
Hier werden Äpfel angeliefert und zu Saft verarbeitet. Es ist eine verbreitete Verarbeitungsmethode für Streuobst.
Hier werden Äpfel angeliefert und zu Saft verarbeitet. Es ist eine verbreitete Verarbeitungsmethode für Streuobst.Springob
Artikel teilen:

Im NABU-Bundesfachausschuss Streuobst ist zwar bekannt, dass es in vielen Regionen Deutschlands zu Beginn der Kampagne 2016 Auszahlungspreise zwischen 4 und 6 Euro/dt gab, in manchen Regionen wurden jedoch auch schon zu Beginn 8 Euro/dt ausgezahlt. Diese stiegen bis Ende Oktober/Anfang November meist auf 8 bis 11 Euro/dt, vereinzelt darüber.

Mostobst Hier werden Äpfel angeliefert und zu Saft verarbeitet. Es ist eine verbreitete Verarbeitungsmethode für Streuobst. © Springob

Unabhängig davon gilt dies nicht für Bio- Streuobst. Dort erhöhten beispielsweise die vier Keltereien im BUND-NABU-Oberschwaben- Projekt bei immerhin 300000 Liter ihren Auszahlungspreis von 17,90 Euro/dt auf künftig 24 Euro/dt. Die Firma Ensinger in Vaihingen zahlt bei einer deutlich gestiegenen Annahme von bisher knapp 80 t auf nun knapp 140 t einen garantierten Preis von 20 Euro/dt für konventionelle Ware mit NABU-Qualitätszeichen. Die Kelterei van Nahmen in Nordrhein- Westfalen, vom Fass in Ravensburg, die Manufaktur Jörg Geiger in Schlat, zahlreiche Spezialitäten-Brennereien in verschiedenen Bundesländern bezahlten wie jedes Jahr sorten- und zeitabhängig Preise in der Größenordnung von 16 - über 25 Euro/dt. Dies sind einige Beispiel für die Streuobst-Aufpreisvermarktung und die Bio-Streuobstvermarktung, mit deren Produkten nach Schätzungen des NABUBFA Streuobst bundesweit inzwischen jährlich weit über 50 Mio. Euro Umsatz getätigt werden.

0 Kommentare
Was denken Sie? Artikel kommentieren

Zu diesem Artikel liegen noch keine Kommentare vor.
Schreiben Sie den ersten Kommentar.

Artikel kommentieren
Was denken Sie? Artikel kommentieren