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300 Jahre Brennrechte

Staatsempfang in Oberkirch

Das Jubiläum 300 Jahre Brennrechte wurde anlässlich des Baden-Württemberg-Tags am 16. und 17. Mai 2026 im Rahmen der Heimattage in Oberkirch gefeiert. So gab es an beiden Tagen eine Brennermeile und am 17. Mai 2026 einen Staatsempfang in der Erwin-Braun-Halle.

von Redaktion erschienen am 21.05.2026
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Staatsempfang zum Jubiläum 300 Jahre Brennrechte in Oberkirch mit der neuen Landwirtschaftsministerin von Baden-Württemberg Marion Gentges. Mit ihr feierten Joachim Neymeyer, Geschäftsführer der Brennerei Franz Fies, Silke Eckert-Lion, Geschäftsführerin des Bundesverbandes der Klein- und Obstbrenner e. V, der Präsident des Bundesverbandes Alois Gerig, Werner Albrecht, Geschäftsführer der Gesellschaft für Geschichte des Branntweins e.V.  und Sascha Mielke, Geschäftsführer des Verbandes der Obstverschlussbrenner.
Staatsempfang zum Jubiläum 300 Jahre Brennrechte in Oberkirch mit der neuen Landwirtschaftsministerin von Baden-Württemberg Marion Gentges. Mit ihr feierten Joachim Neymeyer, Geschäftsführer der Brennerei Franz Fies, Silke Eckert-Lion, Geschäftsführerin des Bundesverbandes der Klein- und Obstbrenner e. V, der Präsident des Bundesverbandes Alois Gerig, Werner Albrecht, Geschäftsführer der Gesellschaft für Geschichte des Branntweins e.V. und Sascha Mielke, Geschäftsführer des Verbandes der Obstverschlussbrenner. © Adelheid Gerig

An der Brennermeile nahmen zwölf Brennereien mit Ständen und Verkostungen teil, darunter die Feingeistbrennerei Franz Fies GmbH und die Brennerei Johannes Halter, des stellvertretenden Vorsitzenden des Verbandes Badens Brenner.

Kirschbrand zum Jubiläum 300 Jahre Brennrechte
Kirschbrand zum Jubiläum 300 Jahre Brennrechte © Stadt Oberkirch

Beim Staatsempfang hielt die neue Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat, Marion Gentges, die Festansprache. Sie übernahm die Festansprache anstelle des Schirmherrn Thomas Strobl, der zum Zeitpunkt der Übernahme der Schirmherrschaft noch stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister gewesen war.

Der Oberbürgermeister von Oberkirch, Gregor Bühler, begrüßte von Seiten der Repräsentanten der Brennereiwirtschaft den Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Klein- und Obstbrenner Alois Gerig, die Bundesgeschäftsführerin Silke Eckert-Lion, den Geschäftsführer des Bundesverbandes der Obstverschlussbrenner Sascha Mielke, Heinz-Peter Fies, den Seniorchef der Feingeistbrennerei Franz Fies sowie Joachim Neymeyer sowie Werner Albrecht, den Geschäftsführer der Gesellschaft für Geschichte des Branntweins e.V.

Sowohl der Oberbürgermeister als auch die Ministerin Marion Gentges erinnerten daran, dass im Jahre 1726 der Straßburger Bischof Armand Gaston de Rohan allen Bürgern und bäuerlichen Untertanen des Amtes Oberkirch das verbriefte Recht verlieh, Kirschen für den Eigenbedarf zu brennen. Bis dahin war dieses Handwerk streng limitiert.

Diese Erlaubnis war der Startschuss dafür, dass die Region um Oberkirch im unteren Renchtal noch heute eine der größten Brennerei-Hochburgen Europas, wenn nicht weltweit, ist. So trägt Oberkirch noch heute den inoffiziellen Titel „Brennerei-Hauptstadt“ und beheimatet noch immer schätzungsweise 700 aktive Kleinbrennereien.

Beim Staatsempfang wurde im Übrigen das politische Urgestein von Oberkirch Willi Stächele, der unter anderem von 1981 bis 1998 Bürgermeister der Stadt Oberkirch war und von 2001 bis 2005 Minister für Ernährung und Ländlichen Raum, für sein politisches Lebenswerk gewürdigt.

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