Wünsche Manufaktur, Schopfloch
Wünsche werden wahr
Das Wort „Droge“ leitet sich vom niederländischen Wort „drooge“, trocken, ab. Weil es sich bei „Drogen“ ursprünglich um getrocknete Pflanzenteile handelt. Dass die Wünsche Manufaktur, die vielfältige Kräuterspirituosen und Kräutermischungen für Brennereien herstellt, ihren Ursprung in einer Drogerie hat, verwundert also nicht. Hier erzählen wir ihre Geschichte. Sie ist, versprochen, alles andere als trocken, „dröge“.
- Veröffentlicht am

Alles begann vor rund 70 Jahren in Tettnang, einem Städtchen nördlich des Bodensees. Martin Wünsches Eltern führten dort eine Drogerie. Sie entwickelten „Wünsches Brenngewürz“, eine fein abgestimmte Mischung aus Anis, Fenchel, Kümmel, Pfefferminze, Kalmus, Wacholder, Enzian und Wermut. Sie selbst verwerteten die Mischung in ihrem Kräutergeist und verkauften sie daneben an die vielen Kleinbrenner der Region, die daraus und aus ihren Obstbränden ihr jeweiliges Genuss- und Hausmittel schufen. So kam die Verbindung zwischen den Brennern und der Manufaktur zustande. Sie blieb bestehen, auch als Martin Wünsche die Nachfolge im Betrieb antrat. Als gelerntem Drogisten war ihm die Materie vertraut. Kontinuität Die Verbindung hielt, auch als er den...



