Frostschäden im Obstbau vermeiden
Damit´s Sie nicht kalt erwischt
Spätfröste sind ein zentrales Produktionsrisiko im Obstbau und können Erträge sowie Qualität nachhaltig beeinträchtigen. Vor dem Hintergrund eines in den letzten Jahren immer früher einsetzenden Austriebs und damit auch früherer Blüte ist es wichtig, betriebliche Schutzstrategien systematisch zu planen.
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Dazu gehören präventive Standort- und Sortenwahl, kulturspezifische Pflegemaßnahmen sowie ein abgestuftes Konzept technischer Gegenmaßnahmen für akute Gefährdungslagen. Die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) hat in den letzten Jahren zahlreiche Versuche zum Thema Spätfrost durchgeführt. Technisch unterscheiden sich die verschiedenen Wirkprinzipien wesentlich voneinander. Wasserbasierte Methoden (Überkronen- und Unterkronenberegnung) nutzen die bei Gefrieren freiwerdende Erstarrungswärme, während Windmaschinen durch Mischen wärmerer Luftschichten bodennahe Temperaturen anheben. Heizverfahren (Frostkerzen, Frostöfen, mobile bzw. stationäre Gasheizgeräte) geben direkte thermische Energie ab, Nebelmaschinen kombinieren...


