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Agrarmarkt aktuell

Tafeläpfel

Über die Feiertage sowie zwischen den Jahren konnten viele Aktionen mit Tafeläpfeln bedient werden und auch zum Tag des Deutschen Apfels am 11. Januar 2026 zogen die Absätze spürbar an.

von LEL Schwäbisch Gmünd erschienen am 03.02.2026
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Äpfel im Herbstlicht.
Äpfel im Herbstlicht. © Friedrich Springob

Die Nachfrage konzentriert sich wie bisher hauptsächlich auf günstige Aktionsware, das Tagesgeschäft alleine würde deutlich zu schwach ausfallen. Laut den erfassten Beständen Anfang Januar konnte im Dezember ein Abbau von rund -11 % realisiert werden, der damit besser ausfiel als erwartet.

In der zweiten Januarhälfte hat sich das Absatztempo aber wieder spürbar verlangsamt, so dass die Verkaufszahlen meist unter den Absatzzahlen des Vorjahresmonats liegen. Hier machen sich die fehlenden Exportmöglichkeiten in die anderen Regionen bemerkbar, die in der vergangenen Saison möglich waren. In Folge muss weiter auf Absatzkontinuität gesetzt werden.

Auf der anderen Seite werden im Zusammenspiel mit dem vorherrschenden niedrigen Preisniveau Exporte aus Italien wohl weniger auf den deutschen Markt treffen. Der Handel zeigt zudem Interesse heimische Ware in Angeboten zu bewerben, dies bietet gute Absatzmöglichkeiten die kleinen Kaliber unterzubringen, für die sonst das Interesse fehlen würde.

Gala Royal gut nachgefragt

Generell werden alle Sorten nachgefragt, besonders Gala Royal erfreut sich einer besonders guten Nachfrage. Auch Clubsorten werden weiterhin verstärkt geordert, nur Fräulein® findet aktuell noch nicht den nötigen Anklang. Auch Braeburn und Boskoop fließen etwas zu schwach ab. Die teils sehr günstigen Angebotspreise machen sich mittlerweile jedoch in Form eines generell sinkenden Preisniveaus bemerkbar.

Laut vorläufigen Marktstatistik liegen die Preise für Tafeläpfel im Schnitt -13,48 €/dt (-18 %) unter dem Niveau zum selben Zeitpunkt des Vorjahres. Die Preisspanne zwischen Aktionen und Tagesgeschäft ist aber weit gefächert. Ein Umstand, der auch durch die erhöhte Anlieferung und Einlagerung von kleinfruchtigen Kalibern im ganzen Bundesgebiet begründet ist, was für einen verstärkten Verkaufsdruck sorgt. Die Qualitäten zeigen sich am Bodensee aber gut.

Nach längerer Pause traf am 20. Januar die Notierungskommission wieder zusammen. Es fanden die aktuellen Marktgegebenheiten Eingang in die Notierung. Einerseits wurden die Sorten Braeburn und Pinova neu aufgenommen und andererseits wurden die Preise bei Elstar, Gala Royal und Jonagold angepasst. Da in nächster Zeit keine nennenswerten Preisänderungen zu erwarten sind, soll die nächste Notierung nach Bedarf stattfinden.

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