Baden-Württemberg verlängert Förderprogramm Geld für Baumschnitt
Um die Streuobstbestände im Land zu erhalten, verlängert die Landesregierung die Baumschnittförderung um drei Jahre. Anträge können ab sofort gestellt werden.
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Um die Streuobstbestände im Land zu erhalten, verlängert die Landesregierung die Baumschnittförderung um drei Jahre. Anträge können ab sofort gestellt werden.
Ulrich Müller, Präsident vom Verband von Badens Brenner, konnte am 18. Oktober zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung und Praxis auf dem Hof der Brennerei Brandjung in Buchenbach-Unteribental begrüßen.
Er hat schon Tradition. Seit dem Jahr 2006 bringt der Verein zur Erhaltung und Förderung alter Obstsorten jährlich diesen Kalender heraus, und er ist in der Zwischenzeit bekannt und beliebt.
Ende September hat sich die Agrarministerkonferenz (AMK) mit der Abfindungsbrennerei beschäftigt. Auf Antrag Baden-Württembergs sollen bürokratische Hürden abgebaut werden. Es geht unter anderem um die Erhöhung des Brennkontingentes.
Mit der neuen Sortenerfassungs- und Pflege-App (SEPP) können Streuobstbäume mit ihren Eigenschaften und ihrem Pflegezustand direkt auf der Streuobstwiese digital erfasst werden. Die Daten werden in einem Obstbaumkataster gespeichert.
Wo eigene Brände und eigener Saft hergestellt werden können, zeigt eine deutschlandweite Übersicht unter www.streuobst.de. Hier sind 422 Mostereien, 130 Brennereien und 12 Ölmühlen verzeichnet.
Wo ist eine Brennerei in der Nähe, die Obst annimmt und daraus Obstbrand herstellt? Lohnbrennereien können sich online beim NABU in eine bundesweite Liste eintragen. Der kostenlose Service nützt dem (Streu-)Obst, er nützt den beteiligten Brennereien.
Daniel Übele führt eine Kelterei im Ostalbkreis. Mit einer lokalen Streuobstinitiative bindet er Jugendliche, die Gemeinde und örtliche Vereine in die Rohstoffbeschaffung ein. Anfang September stellte er das bewährte Konzept in Kirchheim am Ries vor.
Im Herbst finden regelmäßig Obstsortenausstellungen statt, die unter anderem von Obst- und Gartenbauvereinen ausgerichtet werden. Die Erstellung der Sortenschilder ist eine extrem zeitaufwendige Aufgabe. Die nun mit den neuen Sortenschilder der LWG Veitshöchheim der Vergangenheit angehört.
Das Dreiländereck am Bodensee ist wegen der gemeinsamen Sprache und der grenzüberschreitenden Obstbautradition prädestiniert für eine gemeinsame Veranstaltung zum Thema Streuobst. Fast ein Wunder, dass es eine solche noch nicht gegeben hat. Kein Wunder aber, dass die erste nun ein voller Erfolg...
Der landesweite Streuobsttag Baden-Württemberg bot auch dieses Jahr eine Plattform zum Austausch und zur Vernetzung von Streuobstinitiativen, Keltereien, Vereinen, Verbänden, Kommunen, für Fachberater sowie Interessierte.
Erwin Holzer engagiert sich als Fachwart für Obst sowie Garten und erster Vorsitzender des Arbeitskreises Heimat, Natur und Umwelt Bad Schönborn 1981 e. V. (AHNU) seit mehr als 40 Jahren für den Streuobstbau.
Im Rahmen einer viertägigen Fachreise besuchten 40 Mitglieder des deutschen Vereins zur Erhaltung und Förderung alter Obstsorten die Mostbarone des niederösterreichischen Mostviertels.
Die über 500 Kleinmostereien Deutschlands wollen sich künftig stärker untereinander vernetzen. Auftakt für eine eigene Internetplattform www.kleinmoster.de wird eine Streuobst-Tagung sein
Ende des Jahres 2024 ist Gerald Erdrich nach über 40 Jahren von seiner Funktion als Geschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Obst- und Kleinbrenner zurückgetreten. Silke Eckert-Lion ist seine Nachfolgerin. Für uns Anlass in einem Interview einen Rückblick und einen Ausblick zu wagen.
Anlässlich des Tages der Streuobstwiesen am 25. April konnten im Schwäbischen Schnapsmuseum 35 verschiedene Edelbrände aus Streuobst verkostet werden.
Mit der Eduard Lucas-Medaille werden jährlich Projekte gewürdigt, die den Streuobstbau bzw. alte Obstsorten erhalten und fördern. Noch bis 30. April 2025 können Projekte, Einzelpersonen, Vereine und auch Institutionen aus Baden-Württemberg sich bewerben oder vorgeschlagen werden.
Streuobstwiesen stellen in Baden-Württemberg einen prägenden Teil der Kulturlandschaft dar, sind Lebensraum zahlreicher Tier- sowie Pflanzenarten und die Grundlage für ein vielfältiges Angebot an nachhaltigen und regionalen Produkten.
Beim Streuobst-Kalender kann man schon von Tradition sprechen. Seit dem Jahr 2006 bringt der Verein zur Erhaltung und Förderung alter Obstsorten jährlich diesen Kalender heraus. Er ist in der Zwischenzeit bekannt und beliebt.
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