Urteil des EuGH No Go für NO GIN
Das Kieler Landgericht gestattete jüngst die Bezeichnung LIKÖR OHNE EI. Nun hat der EuGH ein Urteil zu NO GIN gesprochen. Damit dürfte sich die Aufregung um verbotene oder nicht-verbotene Anspielungen bald legen.
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Das Kieler Landgericht gestattete jüngst die Bezeichnung LIKÖR OHNE EI. Nun hat der EuGH ein Urteil zu NO GIN gesprochen. Damit dürfte sich die Aufregung um verbotene oder nicht-verbotene Anspielungen bald legen.
Auch wenn es in der Praxis Gegenbeispiele gibt, bislang war klar: Eine alkoholfreie Gin-Alternative darf nicht NO GIN heißen und ein Likör ohne Ei nicht LIKÖR OHNE EI, weil es sich um verbotene Anspielungen handelt. Ein aktuelles Urteil des Landgerichts Kiel widerspricht dieser Rechtsauffassung –...
Wenn die Produktion einer handwerklich gefertigten Spirituose Aufwand bedeutet, warum sollte es dann bei ihrer Verpackung anders sein? Gutes Design entsteht in vielen Arbeitsschritten – und am besten im Team. Dann macht es gerade auch in anspruchsvollen Zeiten den Unterschied beim Verkaufserfolg...
Die Bezeichnung Rye Whisky für in Deutschland hergestellter Roggen-Whisky ist nicht zulässig. Das war der Tenor eines Artikels in der KB 01/2025. Diese Aussage gilt immer noch. Allerdings scheint es eine kleine legale Lösung zu geben, wie der Rye doch noch aufs Etikett kommen kann …
In Karlsruhe ging die Winzer-Service Messe mit Erfolg zu Ende. Auch wenn der Name zunächst eine reine Weinbaumesse vermuten lässt, gab es auch spannende Eindrücke für Brenner. Insbesondere in Sachen Etiketten und Flaschendesign.
Werner Albrecht Was gehört aufs Etikett? Das ist die Leitfrage unserer kleinen Serie zu den Pflichtangaben auf dem Etikett. Nach einem „gewöhnlichen“ Kirschwasser und einem mit geografischer Angabe folgt nun im dritten und letzten Teil ein „Eierlikör – hergestellt mit Kirschwasser“, also ein...
In der vorherigen Ausgabe sind die Pflichtangaben eines „gewöhnlichen“ Kirschbrandes in einem Musteretikettdargestellt und die dahinterstehenden Rechtsnormen erläutert worden. Nun wird in gleicher Weise ein „Schwarzwälder Kirschwasser“, also eines mit geografischer Angabe behandelt.
Die Kennzeichnung beziehungsweise Etikettierung von Spirituosen, die in Deutschland hergestellt und in den Verkehr gebracht werden, müssen eine Reihe von Pflichtangaben enthalten. Diese Pflichtangaben sind sowohl in europäischen als auch ergänzend in nationalen Rechtsvorschriften festgelegt.
Ein Wettbewerbsverband hat ein Unternehmen abgemahnt, weil es ein Getränk als alkoholfreien Gin vermarktet. Daraufhin hat sich das Landgericht Potsdam, wo der Fall gelandet ist, mit einem Vorabentscheidungsersuchen an den Europäischen Gerichtshof (EuGH) gewandt.
Etiketten geben Ihrem Produkt ein Gesicht und transportieren Ihre Marke. Darum ist es wichtig, sich über die Gestaltung Gedanken zu machen. Und dazu wiederum ist die Voraussetzung, dass Sie Ihre Möglichkeiten, die im Design, dem Druck und dem Papier liegen, kennen. Theresa Morand von Vollherbst...
Spirituosen sind durch ihren hohen Alkoholgehalt vor Verderb geschützt, sodass es vor der Abfüllung keiner weiteren Konservierungsmaßnahmen bedarf. Für die folgende Abfüllung in die Flasche bietet der Markt eine Fülle einfacher bis hin zu vollautomatischen Hilfsmitteln – ganz nach Vorliebe und...
Dass sich Destillate als Geschenke eignen, ist eine Binsenweisheit. Dass direktvermarktende Brenner daher das Weihnachtsgeschäft zum Ankurbeln ihres Umsatzes nutzen sollten, ebenfalls. Dass aber manche scheinbar banale Erkenntnis wenig beachtet wird, ist allerdings auch Teil der Wahrheit. Und...
Wenn es darum geht, den eigenen Edelbrand, Rum oder Whisky zu vermarkten, spielt das Etikett eine wichtige Rolle. Schließlich dient es nicht nur dazu, die gesetzlich vorgeschriebenen Informationen für Spirituosen und Brennereien zu vermitteln. Vielmehr ist der erste Eindruck häufig...
Etiketten sind das gängigste Mittel, einerseits die rechtlich vorgeschriebenen Informationen und andererseits die Marke zu transportieren. Sie sind aber lange nicht die einzigen. Wir stellen Ihnen einige spannende Alternativen vor.
Das Interview mit Jasmin Reissner gibt Auskunft nicht nur zu Trends bei der Etikettengestaltung, sondern – darüber hinaus – auch zu allgemeinen Entwicklungen auf dem Spirituosenmarkt und seinen Rahmenbedingungen. Prädikat: Aufschlussreich!
Der letzte Teil unserer Artikelserie über Geiste thematisiert die Möglichkeiten der Produktgestaltung. Wegen der Allgemeingültigkeit ihrer Grundsätze lassen sich diese natürlich auch auf Brände und andere Spirituosen übertragen.
Die Verbände der Wein- und die Spirituosenindustrie arbeiten zusammen, um eine neue Plattform für elektronisch lesbare Etiketten aufzubauen. Diese bieten dann den Verbrauchern in der EU auf Knopfdruck umfassende und mehrsprachige Produktinformationen.
Gelungene Etiketten geben häufig den Ausschlag für eine Kaufentscheidung. Darum sollte man als Brenner auch sein Augenmerk auf dieses wichtige Austattungselement legen. Doch worauf kommt es dabei an? Und welche Möglichkeiten stehen überhaupt zur Verfügung?
Für die Mitglieder der im Jahr 1963 gegründeten Vereinigung ist es ein Highlight: das jährlich über drei Tage dauernde Treffen - immer mit interessanten Vorträgen und mit reizvollem Rahmenprogramm. Und so war es auch in diesem Jahr, als die Lantenhammer Destillerie GmbH und Slyrs Destillerie GmbH...
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